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Bordeaux & Bio

Bordeaux, nicht umsonst ein Mythos:

Zum einen herrschen hier, im Bordelais, um die Stadt Bordeaux am Atlantik im Mündungsgebiet der Flüsse Garonne und Dordogne gelegen, wahrlich ideale Bedingungen für den Weinbau: Die Landschaft ruht auf einem riesigen Kalksteinsockel, der zumeist mit Sand und Kies bedeckt ist. Der nahe Atlantik sorgt für ein mildes, ausgeglichenes Klima. Die großen Wasserläufe und ausgedehnte angrenzende Waldgebiete wirken zusätzlich moderierend.

Dazu kommt die sehr günstige verkehrstechnische Lage, die einen Export, z.B. ins reiche und genussfreudige England mittels der dafür entwickelten Barrique-Fässer, immer schon verhältnismäßig einfach gemacht hat.

Diese Voraussetzungen haben Bordeaux groß gemacht: Mit seinen ca. 120.000 ha Anbaufläche (zum Vergleich: in Gesamt-Österreich sind es ca. 45.000 ha (!)) ist es schon seit langem das größte zusammenhängende Anbaugebiet der Welt für Qualitätswein. Zusammenhängend heißt aber nicht homogen: Etwa 3.000 Châteaux (die im Bordelais übliche Bezeichnung für „Weingut“) machen in den übergeordneten Gebieten Médoc, Libournais, Graves und Entre-deux-Mers und unzähligen Appellationen wie Pauillac und St. Emilion auf sehr unterschiedlichen Kleinklimata, Böden, Witterungsbedingungen, Rebsortenspiegeln und Rebanlagen in unterschiedlichsten Qualitäten Wein.

Wichtig für das Verständnis von Bordeaux ist entsprechend, dass die prestigeträchtigen Grand Crus Classés mit ihren teuren Weinen eben nur einen kleinen Teil ausmachen und zum Beispiel rund die Hälfte der gesamten Produktion des Bordelais (bei Weißwein sogar 71%) in die regionsübergreifenden generellen „einfachen“ Appellationen Bordeaux und Bordeaux Superieur fällt.

Die guten Voraussetzungen und der entsprechende Nimbus von Bordeaux machen das Land hier teuer und dies hat einerseits zu einer intensiven Bewirtschaftung mit der Tendenz zu einer Maximierung der Erträge geführt. Bei allen Vorteilen begünstigt das atlantische Klima aber andererseits auch eine Vielzahl von Pflanzenschädlingen und deshalb haben sich die Winzer hier insbesondere angesichts der intensiven Bewirtschaftung immer schon sehr mit dem Pflanzenschutz auseinandersetzen müssen. So hat man hier die “Bordelaiser Brühe”, eine Kupferkalkbrühe, entwickelt. Es war das erste wirksame Fungizid, das sich entsprechend in der Welt verbreitet und da wie dort als Nebenwirkung leider auch die Böden mit Kupfer belastet hat. Die Bordelaiser Brühe wurde inzwischen von anderen, moderneren Mitteln abgelöst, aber die intensive konventionelle Bewirtschaftung hat im Bordelais ihre Spuren hinterlassen: Viele Böden sind ausgelaugt und die Reben sind vielerorts in schlechtem Zustand.

Dies hat in den letzten Jahren bei einigen Winzern im Bordelais zu einem Umdenken geführt und sie auf eine biologische Bewirtschaftung umstellen lassen. Mit ca. 5% der Gesamt-Rebfläche ist es noch immer der wesentlich kleinere Teil, der organisch zertifiziert bearbeitet wird (der biodynamisch bewirtschaftete Anteil beträgt überhaupt nicht einmal 1%), aber mit klar steigender Tendenz und zwar nicht aus Selbstzweck, sondern weil die Reben so im Idealfall nach einer teilweise schwierigen anfänglichen Umstellungsphase vitaler und krankheitsresistenter werden und letztlich Trauben nicht nur mit einer höheren Qualität sondern teilweise sogar in höheren Mengen abgeben.

Und wie sie sich anhand der exemplarischen biodynamischen Weine aus Bordeaux mit Pioniercharakter in unserem Sortiment überzeugen können, ist Bordeaux auch so oho: Authentisch kräftige aber dabei schlanke und vital-frische Weine, die vor Lebendigkeit strotzen und vielschichtig begeistern, jetzt und noch lange in der Zukunft.


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