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Piemont

Ein Wein-Land par excellence ist es, am Fuße der Berge, also Pied-Monte, liegt es, das Piemont: Zwischen dem Aosta-Tal, Ligurien und der Lombardei, umkränzt von den mächtigen 4000ern der West-Alpen und durchquert vom Fluss Po. Hier in den pittoresken hügeligen Ausläufern der Alpen östlich der Hauptstadt Turin, meistens mit Blick auf berühmte Berge, wie dem Monte Rosa oder dem Gran Paradiso, wird Weinbau seit tausenden von Jahren betrieben. Ein kleinerer Teil nördlich des Pos im Gebiet um Ivrea und in den Provinzen Vercelli und Novara. Der größere Teil liegt südlich des Pos im weitläufigen und vielfältigen Gebiet des Monferrato (z.B. mit der Stadt Asti) und in der Langhe, im Südwesten in der Umgebung von Alba, wo sich auch das berühmte Dorf Barolo befindet.

Geologisch gibt es hier unterschiedlichste Bedingungen, von karg-kalkreich bis tiefgründig. Der geografische Breitengrad ist zwar der gleiche wie jener von Bordeaux aber das Klima ist durch die Nähe zu den Alpen und zum Mittelmeer natürlich ganz anders: Kurze, heiße trockene Sommer, lange neblige Herbste und wirklich kalte Winter bringen viel Abwechslung und damit Charakter in die Weine, die aus den zahlreichen autochthonen, perfekt an die lokalen Bedingungen angepassten Sorten gekeltert werden: Von weltbekannten wie Nebbiolo und Barbera bis zu weniger bekannten (Weißwein-)Sorten wie Arneis und Cortese bis zu wirklich lokalen Spezialitäten wie Grignolino.

Es ist also gar nicht so einfach, das Piemont in seiner Vielfalt kurz zusammenzufassen, eines aber ist sicher: Von hier kommen (Rot-)Weine, die zu den besten der Welt gehören, ein Ruf, für den die Weingüter aus dieser Region in unseren Programm, Gaja, Borolo, Cogno und emblematisch stehen:

Da wäre zunächste einmal das Weingut Gaja, dessen Wurzeln im Ort Barbaresco liegen. Hier wird wie im berühmten Nachbarort Barolo traditionell die Sorte Nebbiolo angebaut. Nebbiolo liefert tanninreiche, ausdrucksstarke Rotweine, die lange reifen müssen. Der Nebbiolo gehört zu den am langsamsten reifenden Weinen überhaupt, aber damit auch zu jenen, die ihre Qualität am längsten behalten. Bis zum Ende der 1980er Jahre wurden die Nebbiolos in Barolo und Barbaresco auf eine traditionelle Art hergestellt, die den wuchtigen, zuweilen schroffen Charakter dieses Weines besonders hervortreten ließ, also mit sehr langen Maischestandzeiten und so, dass ein Teil der Stiele während der Gärung in der Maische belassen wurde, was ebenfalls zu einer Erhöhung des Gerbstoffanteils führt.

Angelo Gaja, der das Weingut in vierter Generation von seinem Vater 1961 übernahm, war vor diesem Hintergrund ein mutiger und visionärer Erneuerer. Inspiriert von seinen Reisen in die bedeutendsten Weinbauregionen Frankreichs hat er einerseits im Weingarten neue Qualitätsmaßstäbe, z.B. durch Änderungen beim Rebschnitt und eine höhere Bepflanzungsdichte, gesetzt. Und andererseits hat er im Keller unter anderem durch kürzeren Maischestandzeiten und fokussierten Holzeinsatz mit Barriques, im Gegensatz zu den traditionellen größeren Holzfässern, einen leichter zugänglicheren, internationaleren Weinstil mitgeprägt. Besonderes Aufsehen erregte auch der Einsatz internationaler Rebsorten, die bis dahin im Barbaresco-Gebiet weitgehend unbekannt waren und die er entgegen der Tradition seinen Crus beimischt. Sein Vater bezeichnete dies als Sünde, auf Piemontesisch Darmagi, weshalb er einen seiner bekanntesten Weine auch gleich so benannt hat. Angelo Gaja ist somit wie die “Supertuscans” einer, der, immer mit dem Ziel, die bestmögliche Qualität aus den Begebenheiten zu holen, auch mit Konventionen bricht. Der Erfolg gibt ihm Recht, seine Weine aus Barbaresco und Barolo (und mittlerweile z.B. auch aus Brunello di Montalcino) gehören heute zu den prestigeträchtigsten der Welt.

Die Geschichte der Piemonteser Familie Boroli reicht bis ins Jahr 1534 zurück. Als Unternehmer waren sie unter anderem in der Textilindustrie und später im Grafikdesign tätig. In den 1990-er Jahren entschieden sich Silvano und Elena Boroli, die damals junge Generation, sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, dem Weinbau, zu widmen. Inzwischen nennen sie 10 Hektar in den besten Lagen Barolos ihr eigen, darunter legendäre wie „Brunella“, die eine der wenigen Monopollagen des Barolo-Gebiets ist, und „Cerequio“, die sie sich mit vier Produzenten, darunter Weltberühmtheiten wie Roberto Voerzio oder Angelo Gaja, teilen. Boroli ist somit ein aufstrebendes Weingut, dass die Entwicklung in Barolo sehr gut widerspiegelt: Anfangs, unter dem Einfluss auch externer Berater, hat man Weine mit mehr Holzeinfluss, gewissermaßen mehr im Gaja-Stil, gemacht, in den letzten Jahren ist man wieder mehr zu den traditionellen Methoden und Charakteristiken zurückgekehrt, was wunderbar puristische und authentische Weine hervorgebracht hat, die Barolo ideal ins Glas bringen.

Die Azienda Agricola Elvio Cogno liegt in Novello, abseits der bekannten Weinstraßen der Langhe, auf einem Hügel oberhalb der herrlichen Ravera-Weinberge. Das Dorf zählt zu den 11 Gemeinden um den Ort Barolo, deren Wein Barolo DOCG genannt werden darf.

In dem von Valter Fissore und Nadia Cogno in der vierten Generation mit sicherer Hand und großer Leidenschaft geführten Familienbetrieb entstehen in einem ehemaligen Kornspeicher unter dem sparsamen Einsatz von Technik elegante und ausgewogene Weine im klassischen Stil. In den letzten Jahren haben die Gewächse des von Nadias Vater Elvio gegründeten Weinguts zu einer persönlichkeitsstarken Identität gefunden. Das im 18. Jahrhundert als Herrensitz dienende Anwesen steht für Strenge und Präzision. Beide Merkmale spiegeln sich in der zehn Weine umfassenden Produktion wider. Allerfeinste Barolo-Lagenweine, gefolgt von Barbera d'Alba, dominieren. Mit elfeinhalb Hektar Weinbergen in der Lage Ravera ist Cogno das größte Winzerunternehmen mit der geografischen Zusatzbezeichnung „Ravera“. Es handelt sich um die namhafteste Einzellage von Novello, die bekannt ist für die Fähigkeit ihrer Weine, der Zeit zu widerstehen und dabei Duft und Frische unverändert zu bewahren. So ist auch Cogno eher als moderner Traditionalist einzustufen, mit dem unser Wein-Bild der Langhe im Piemont sehr schön ergänzt wird.

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