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Argentinien & Chile

Wozu Weine aus der neuen Welt, wenn wir so viel Schönes hier in Europa haben?

Das könnte man sich vielleicht fragen, gerade jetzt, wo die Vorzüge des Regionalen so gerne betont werden. Aber der Grat zwischen Regionalität und Provinzialität ist schmal, insbesondere beim Wein, denn er ist nunmal unglaublich vielseitig und da entgeht einem schon sehr viel, wenn man sich gewissen Provenienzen grundsätzlich verschließt: Ein Pinot Noir aus Chile kann gut gemacht auf seine Art eben anders großartig sein als aus der alten Welt und außerdem sind Sorten wie Carménère und Malbec zwar schon ursprünglich aus aus Frankreich, aber hier in Chile und Argentinien haben sie so gute Bedingungen gefunden, dass ihre Produktion hier jene in der alten Welt um ein Vielfaches übersteigt. Dazu gibt es spezielle lokale genetische Anpassungen dieser Sorten, sodass sie fast schon als autochthon gelten können.

Argentinien und Chile sind so weit weg von Österreich, dass diese Länder weinmäßig irgendwie zu einem Ganzen verschwimmen und ja, die Dimensionen dort sind so gewaltig und tendenziell auch die Betriebsgrößen so irre groß, dass man meinen könnte, dass Terroir sei nicht so wichtig, weil das eh alles industriell gleichgemacht produziert wird.

Ist aber beileibe nicht so, sondern es gibt in den jeweiligen Anbaugebieten vor Ort, ob in den verschiedenen Wein-Tälern Chiles oder auf der anderen Seite der Anden, in Argentinien, sehr ausgeprägte Unterschiede bei den lokale Bedingungen – Unterschiede des Terroirs, die sich, von Spitzen-Winzern mit den jeweils passenden Sorten sehr schön herausgearbeitet, natürlich in speziellen Charakteristika der Weine widerspiegeln.

In Chile erstrecken sich die Weinbaugebiete ca. im Mittelteil des Landes über eine sehr weite Distanz von Norden nach Süden, wobei die Hauptstadt Santiago de Chile ziemlich genau in der Mitte dieses Gebiets liegt. In der Umgebung von Santiago liegt auch eine der wichtigsten Weinbauregionen, das “Valle Central”. Die bekanntesten Weinbaugebiete hier sind ost-west-verlaufende, für europäische Verhältnisse noch immer immens große, Quertäler des Valle Central, z.B. das Valle Colchagua oder das Valle Maipo.

Von Santiago de Chile ist es mit ca. 5,5 h Autofahrt für südamerikanische Verhältnisse auch ein Katzensprung in das wichtigste argentinische Gebiet Mendoza, das zirka auf der gleichen geografischen Breite wie Santiago auf der anderen, der östlichen Seite der Anden liegt. Insgesamt sind all diese Weinbaugebiete nicht so weit südlich, wie jene in Europa nördlich, mit anderen Worten sind sie also wesentlich näher am Äquator. Wenn man z.B. den 34. südlichen Breitengrad, auf dem das Valle Colchagua liegt, nach Norden “spiegeln” würde, würden man sich ca. auf der Höhe der Nord-Sahara befinden. So gesehen wäre es hier also eigentlich zu warm für den Weinbau aber im Falle von Chile kühlt der Humboldtstrom, der im Pazifik von der Antarktis nach Norden zieht, das Meer so stark ab, dass sich davon auch eine kühlende Wirkung auf die nahe der Küste gelegenen Weinbaugebiete ergibt, außerdem führt die Nähe zu den Anden zu ausgeprägten Tag-Nacht-Temperaturunterschieden, was entscheidend ist, um die Säure in den Trauben zu erhalten. Chile ist außerdem weltweit das einzige Land, das bisher von der Reblaus verschont wurde, deshalb konnte hier bisher komplett auf die Veredelung der Rebsetzlinge verzichtet werden. Auch der falsche Mehltau ist hier bislang nicht aufgetreten, daher können weniger Chemikalien eingesetzt werden.

In Argentinien ist Mendoza mit zwei Drittel der Landesproduktion das mit Abstand wichtigste Weinbaugebiet. Es liegt am östlichen Abhang der Anden im Schatten des mächtigen Aconcagua. Die Weingärten befinden sich auf Seehöhen von 800 bis 1200 m, womit sie zu den höchstgelegenen der Welt gehören. Das Klima ist grundsätzlich trocken, sonnig und kontinental, mit warmen Sommern und relativ kalten Wintern, sowie starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Diese Kontraste bringen besonderen Charakter in die Weine.

Wie das Klima, so die Rebsorten: In Chile kommt es zwar sehr auf das einzelne Anbaugebiet an, je nachdem wie topografisch offen oder geschlossen das Gebiet gegenüber dem kühlen Pazifik ist, aber es sind grundsätzlich eher die “cool-climate” Sorten wie Sauvignon Blanc und Chardonnay bei den Weißen sowie Pinot Noir und Carménère bei den Roten, die hier groß werden. Carmenérè, eine ursprünglich aus dem Bordeaux stammende Rebsorte, ist die nationale Paradesorte Chiles, wo sich heute deren weltweit größte Anbaufläche befindet. Aus der Carménère-Traube wird ein tanninarmer, dunkler, süffiger, nach Schokolade-, Tabak- und angenehmen Beerenaromen schmeckender Rotwein gekeltert.

Argentinien ist ist mehr bekannt für seine roten Sorten Malbec, Tempranillo und Syrah, also eher mediterrane, “warme” Sorten, obwohl es auch hier weiße Sorten, wie Torrontes, Chardonnay und Chenin Blanc gibt. Vor allem aber der Malbec ist das Aushängeschild Argentiniens mit über 70% der weltweiten Anbaufläche. Die Sorte ist bekannt für ihre fruchtige Würze, oft mit typischen Pflaumen- und Tabaknoten.

Sie sehen, obwohl Chile und Argentinien von uns aus gesehen links unten am Globus liegen, wäre es schade, sie weinmäßig dort liegen zu lassen und so laden wir Sie ein: Entdecken auch Sie diese Welt, die uns sehr gefällt, anhand der von uns für Sie speziell ausgesuchten Welt-Kreszenzen – ¡Salud!


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